Donnerstag, 16. Oktober 2014

Utopie



Wozu sind Utopien gut?
Wozu malen wir uns Dinge aus,
die wir sowieso nie erreichen?
Das macht doch nur unzufrieden,
unglücklich, sorgt für Enttäuschung.

Damit wir nicht aufhören, an etwas
zu glauben.
Damit wir die Kraft haben, weiter zu
machen und etwas zu verändern.

Meine Utopie ist nicht geschmückt mit
umweltrettenden Maßnahmen, und auch
nicht mit Essen für alle, muss ich gestehen.
Ich stelle mir einfach vor, wie es wäre, wenn
die Menschen freundlich und rücksichtsvoller,
aufrichtiger miteinander umgehen würden.
Wenn man hilfsbereiter wäre, nicht so sehr auf
sich selbst bezogen.
Wenn man Eifersucht, Neid und Hass über-
winden könnte.
Wenn sich jemand neben einen setzt, wenn man
einsam ist, wenn man sich gegenseitig hilft und
zumindest versucht zu verstehen.
Wenn man Liebe ehrlich meinen würde.

Dann frage ich mich, warum ich für etwas
kämpfen soll, dass sowieso nie eintritt.
Warum ich in eine hoffnungslose Schlacht
ziehen soll.
Wobei das ganze Leben eine hoffnungslose
Schlacht ist und ich sowieso nichts zu
verlieren habe.
Aber es wird sich sowieso nie etwas außer
dem Trend ändern.

2 Kommentare:

  1. Hallo Saksy,

    du warst in meinem Nachtrag nicht gemeint. Dein Kommentar hat mich sehr gefreut. Die zwei Leser, die meinen Beitrag wohl falsch verstanden haben, kontaktierten mich per E-Mail.
    Nicht, dass es nicht gleich noch ein Missverständnis gibt. =)
    Für deine Gedanken danke ich dir natürlich vom Herzen. Du hast vollkommen Recht, dass man auch bis zu einem bestimmten Punkt nur einen Selbstvergleich im Sinne des Leidens und derren Interpretation hat.

    Eine gute Nacht wünsche ich dir. Und nochmal danke!

    Liebe Grüße
    Emaschi

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  2. Ich bin sehr erleichtert, dass nicht ich gemeint war und du jetzt nicht sauer bist oder so.
    Ich fand den Eintrag gut, vor allem, weil er zum denken angeregt hat, deswegen bin ich der Meinung, dass du ihn auf keinen Fall löschen solltest!!!
    Dir auch eine gute Nacht.

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