Samstag, 27. September 2014

Lilablau/Breakdance III



Bright
Shine
Into my face
And all Disco colors turn into my face
                                         - Casper - Lilablau -


War wunderschön mit euch
Mit der zauberhaften A. , dem wundervollen P. ,
dem herzensguten J. und dem ruhigen H.

Durch die Stroboskopblitze tanzen
An den Lichtern vorbei fliegen
Daliegen und den von Baumkronen
durchbrochenen Sternenhimmel beobachten

Mit euch war ich wirklich glücklich.

- And I swear in that moment we were infinite -
                               - vielleicht lieber morgen -


Ich vermisse P.
Immer mehr.
Einfach weil alles den Bach runtergeht.
Und ich mich einsam fühle.
Wahrscheinlich ist das nach einer
Trennung normal.
Aber warum kommt er damit so viel
besser klar als ich?
Wahrscheinlich weil ich niemand
außer ihm hatte.
Ich frage mich, ob ich jemals wieder
so eine Verbindung zu jemandem
aufbauen kann.
Und ob ich einen Fehler gemacht habe.
Aber wenn ich meine Entscheidung
rückgängig mache, fängt sowieso nur
wieder alles von vorne an.
Und endet wieder hier.
Wie es halt schon einmal passiert ist...

Freitag, 19. September 2014

Lilablau/Breakdance II



Von lilablau zu monochrom
Im Stroboskop
Ungewohnt, bist unter Strom, umgepolt
Sekundenschnelle Bilder flackern,
dass sich jede Grenze verschiebt
Unendliches Tief
Zu zweit allein in bittersüßen Epilepsien
Weg von dem Best, nur los von
dem Treiben reißen
Schweißgebadet entlang endloser Gänge
Menschengedränge
Hektische Enge
Mit dem Händel an den Wänden vorbei
Und plötzlich alles lilablau

- Casper - Lilablau

Vorbei



Jetzt ist es vorbei.
Vorbei.
Das Wort hallt in meinen Ohren,
wie in einem leeren Saal.
Und ich fühle mich auch leer.
Ich habe ihn zu einem der unglücklichsten
und einsamsten Menschen gemacht.
Ich ertrage es wirklich nicht, ihn jetzt
jeden Tag so leidem zu sehen.
Ich musste mich aber befreien.
Er hat mich immer mehr geliebt als
ich ihn.
Deswegen lag ein fesselnder Druck
auf mir.
Ich konnte nicht zu ihm stehen.
Ich war einfach nicht glücklich.
Ob ich das Richtige getan habe,
weiß ich nicht, aber trotz der
Traurigkeit und des Mitleids fühle ich
mich erleichtert.

PS.:       P. , solltest du das hier lesen,
             dann möchte ich, dass du weißt,
             dass ich nie wollte, dass es so
             endet.
             Dass ich dich eigentlich immer
             nur glücklich machen wollte.
             Es besser machen wollte als all
             die anderen Mädchen.
             Aber das habe ich nicht geschafft.
             Entschuldigung.
             Nicht dafür, dass ich es beendet
             habe.
             Aber dafür, dass ich dich
             unglücklich gemacht habe.
             Wenn sich alles beruhigt hat,
              hoffe ich, dass wir eines Tages
              trotzdem Freunde sein können,
              weil du ein unglaublich wichtiger
              Mensch für mich bist.

Sonntag, 14. September 2014

Lilablau/Breakdance I



Und plötzlich alles lilablau
Tiefenrausch
Dem Fiebertraum wieder gegenüber schaun
Stroboskope blitzen
Zeichnen alles kilometerweit nach
Dichter Nebel greifbar
Keine Furcht alleine durch die
Lichterkegelstreitmacht
Sich scheinbar gemeinsam im Finden verlorn
Erblinde sofort
Treib im Gesichtermeer, ertrink an dem Ort
Und plötzlich alles lilablau

Casper - Lilablau

Mittwoch, 10. September 2014

Ich werde sowieso nie die Perfekte sein


Ich frage mich mein ganzes Leben über,
wer ich eigentlich bin.
Ich weiß, was ich sein will, aber egal,
wie hart ich kämpfe, ich erreiche es nicht.

Ich muss nur eine Straße entlang gehen,
und schon sehe ich an hunderttausend
Mädchen, was ich alles nicht bin.

Aber sein sollte.
Sein will.

Ob das der Grund ist, warum meine
Freundschaften nie lange halten?
Meine Eifersucht und der Selbsthass?

All diese Mädcheb schüchtern mich ein
und machen mich traurig und aggressiv
zugleich, sie führen mir mein eigenes
Versagen vor Augen.

Also sperre ich mich weg, liege
auf dem Boden, würge und spucke Blut,
kralle mich im Schmutz fest.

Versinke in Depression.

Aber nicht einmal das kann ich, sogar
bei diesem "Lifestyle" versage ich,
obwohl es das ist, was schon immer in mir
geschlafen, in mir gelauert hat.

Ich schaffe es einfach nicht,
gut genug für diese Welt zu sein,
in dieser Welt zu bestehen.

Ich blamiere mich nur immer wieder,
wenn ich aus den Schatten der
Dämonen heraus trete.
Also werde ich immer vorsichtiger,
immer zurückhaltender, immer
verschlossener.

In der Dunkelheit sieht man mein Versagen 
nicht, sie ist mein Zuhause.