Freitag, 12. Dezember 2014

Sturm



Finstere Nacht, ein Sturm tobt in mir 
Wünschte, ich wäre nicht hier 
Lausche meinem Atem, während ich schreibe 
Betrachte das Glas von der Scheibe 
Überlege, wie sie zusammenhängen
Könnte damit... sollte diese Gedanken verdrängen 

Der Sturm in mir wütet und zerstört
Unter Schmerzen mein Herz dies hört
Nehme vom Herzen das schwere Gewicht 
Wodurch klirrend die Scheibe zerbricht 
Sehe, wie alles zusammenfließt 
Könnte damit endlich in mir töten das dunkle Biest 

Alles zerstört, doch der Sturm, er schweigt 
Meine Adern sind weit verzweigt 
Doch die Scherben finden den Weg im Schlaf 
Spüre es, denn sie sind klingenscharf
Lieg auf dem kalten Boden, auserkoren
Inmitten von Blut bin ich alleine und verloren 

-Aber ich bin - leider - leider mit Schmerz-

Freitag, 14. November 2014

mensogne



Perdu 
Seule ensemble
toi et moi 
Mon âme est vendu
mensogne


Verloren 
Gemeinsam einsam
du und ich 
Meine Seele ist verkauft 
Lüge 


A. & K. 


Ps.: Ich wurde getaggt, *hier* kommt ihr zu meinen Antworten und Fragen

Mittwoch, 12. November 2014

Gefangen



Gefangen hinter endlosen Mauern 
Dort, wo das Licht nie scheint
Lieben, Tanzen, Trauern 
Diese Gedanken, deren Herz nur weint 

Aufreißen um Auszubrechen 
Entrinnen durch tiefes Stechen 

Gefangen hinter versperrtem Schloss 
Dort, wo die Hoffnung stirbt 
Liebte, Verletzte, Schoss 
Diese Gedanken, deren Seele verdirbt 

Aufreißen um Auszubrechen 
Entrinnen durch tiefes Stechen

Gefangen unter hässlicher Haut 
Dort, wo das Blut noch fließt 
Bis man sich endlich traut 
Und rote Trauer sich einsam ergießt 

Aufschneiden um Auszubrechen 
Entrinnen durch tiefes Stechen
Denn jeder Mensch hat seine Schwächen 

Samstag, 8. November 2014

Last stop



Ich liebe dich - aber diese Welt empfindet 
nicht das Gleiche für mich. 

Und du auch nicht.
Warum solltest du?!

Sie liegt abends wieder allein in ihrem Bett
Tränen des Tages begrüßen die Nacht
Die Welt um sie ist unwirklich und niemals nett
Der Tod ist es, der über sie wacht
Sie schreibt ihm, fragt sich, ob er manchmal an sie denkt
Ob er die Person ist, die ihr eines Tages Liebe schenkt
Sie weiß, dass sie irgendwann an diesen Gefühlen zerbricht
Denn die Stimmen flüstern "Worte liebt man nicht"

Mittwoch, 5. November 2014

NICHTS



Dieses "er ist online aber schreibt nicht"
               - Gefühl ... Ich hasse es! 

Erst tagelang stillschweigendes Nichts.
Dann das Gefühl, du kümmerst dich um mich.
Warten auf das Wort, das mich rettet.
Das mich nicht an Klipprn zerschellen lässt.
Aber nichts... - nichts!
Immer später, immer tiefere Nacht.
Kein Lebenszeichen, Hoffnungsflamme, nichts.

Irgendwo nichts 
wird vielleicht irgendwann 
zu
Nirgendwo nichts 
im Traum  

Nun ja, warum solltest du darauf 
etwas antworten? 
Hab mich mal wieder lächerlich gemacht. 
Zu oft in letzter Zeit zu aufdringlich gewesen 
bei den Jungs. 

Nur... bei dir ist es anders. 
Weil ich fühle. 

Engel/Seraphim



Gerade stehend mit mächtig schlagenden Schwingen 
Trugen sie ihre blitzenden Seraphimklingen 
Schauten eisern und wachend auf ihr Paradis 
Dass irgendwann die Erlösung verhieß

Bis Engel lieben ist es ein weiter Weg 
Den man nur bei stärksten Gefühlen geht 
Alles brennt nieder 
Hör nur, sie singen ihre alten Lieder 

Er wachte über ein gebranntes Höllenkind 
Spürte ihren Schmerz so stark beim Fliegen im Nachtwind 
Gebannt von ihrer Stärke ging sein Herz verlorn 
So hat ihn die Hölle auserkorn

Bis Engel lieben ist es ein weiter Weg 
Den man nur bei stärksten Gefühlen geht 
Alles brennt nieder 
Hör nur, sie singen ihre Schlachtenlieder 

Nun sind seine goldnen Schwingen schon lange verbrannt 
Gebrochen und man hat ihn Höllenbastard genannt 
Einziger Engel der jemals Flügel hatte 
Die letzte Feder, weich wie Watte 
Fängt sein Höllenmädchen mit Tränen funkelnd wie Seraphimklingen 

Bis Engel lieben ist es ein weiter Weg 
Den man nur bei stärksten Gefühlen geht 
Alles brennt nieder 
Hör nur, sie singen ihre Trauerlieder 

Sonntag, 2. November 2014

Unten



Ich stolpere in meine eigenen Fallen
Zerfetze mich mit Rasierklingenkrallen
Ich allein gewohntes Wesen
Ach, hätte ich nie deine Worte gelesen
Ich kann nicht aufhören zu hoffen
Besser, ich hätte dich nie getroffen
Hoffnung, obwohl es nie etwas zu hoffen gab
Verloren, weil ich Trauer im Herzen trag
Depressionen hab
Hässliche Haut, bitte vernarb
Einsamkeit der blinden Liebe ist mein Grab

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Durchschnitt

(was für ein grausames Wort übrigens, man 
wird durchschnitten, damit die Gesellschaft weiß, 
wie die meisten Menschen ticken. Wer sich im 
Durchschnitt bewegt, ist aber auch selbst schuld. 
Grausames Wort für eine grausame Sache.)

"Wieder wird das Weihwasser knapp, 
für die Bürger der Neinsagerstadt, 
jede Rede der Priester lediglich ewig 
und eh zum Scheitern verdammt."  
- Casper, im Ascheregen- 

Ich bin selbstbewusster geworden in letzter 
Zeit. 
Okay, nein, bin ich nicht, aber ich rede es 
mir zumindest ein und zwinge mich dazu, 
mein Ding durchzuziehen. 
Die Blicke der anderen Mädchen schmerzen
zwar, wenn sie meinen rotkarierten 
Schulmädchenrock und die Doc's abschätzig 
mustern, aber hinter ihrem Rücken werfe ich 
ihnen und ihren weißen Chucks, ihren 
Longchamptaschen und kotzfarbenen 
Burberryschals den gleichen Blick zu. 
Sollen sie doch. Sie hassen mich ja doch nicht 
wegen meines Styles, sondern einfach weil ich 
mit meiner Andersartigkeit den perfekten 
Sündenbock abgebe. 
Diesen Menschen werde ich es sowieso nie 
recht machen können, egal wie viel ich ändere, 
also lasse ich es einfach 

Leckt mich, Bitches! 
Für eure Scheiße hat der Mensch nicht genug 
Mittelfinger! 

Dienstag, 28. Oktober 2014

Voreilig



Zu schnell zu schön ausgemalt.
Kann sowieso nie was werden.
Am Ende bist du verletzter als
davor.
Träume sind gefährlich, denn
sie wirken so real.
Ich will nie wieder aufwachen.
Wegfliegen.
Nie den Boden berühren!
Wartend, dass sich irgendwann
was ändert.

Sich in jemanden zu verlieben, den 
man nicht kennt, ist wohl nur dazu 
gut, Träume zu haben. In die Person 
die Wunschvorstellung hinein zu 
interpretieren. Doch an Träumen 
zerbricht man...

Montag, 27. Oktober 2014

Blick' zu lang in den Abgrund, und er blickt zurück



Ich sollte wohl etwas positiver denken, wenn man die Reaktionen auf mein Tun und Handeln betrachtet: 

"Ich will nicht, dass du so eine Psychodepritusse wirst!"

"Dein ganzes Verhalten ist viel zu depressiv und emo!"

"Du versuchst nur, etwas Besonderes zu sein, und das driftet viel zu sehr ins Negative ab!"

"Du willst doch sowieso nur unglücklich sein!"

"Bieg dir dein Unglück nur so zurecht!"

Ganz ehrlich, aber: 
Lasst mich doch alle in Ruhe! 
Lasst mich mein Ding machen!
Und versucht nicht ständig, mich zu ändern.
Denkt nicht, ihr wüsstet, was gut für mich ist.
Es ist mein Leben!
Ich kann damit machen, was ich will! 
Akzeptiert, dass ich so bin, wie ich bin.

Samstag, 25. Oktober 2014

Kuntergrau Dunkelbunt



"Wir malen uns die Welt in 
kuntergrau dunkelbunt" - Casper 

Die Welt ist für mich von Haus aus grau.
Dunkel. Unfreundlich.

Ich kann mir einreden, sie wäre es nicht -
für kurze Zeit.

Ich kann mich bemühen, die bunten Dinge
zu sehen - aber nach ein paar Stunden wird
alles wieder von Grau übermalt.

Ich kann mir hoffnungsvoll Träume
spinnen - aber nach kurzem Schlaf
zerplatzen sie am Graubeton der Realität.

Ich kann mir vorstellen, dass die Sonne
scheint - aber nach einigen Lichtstrahlen
verblasst alles wieder zu monochromem
Grau.

Wenn ich sage, dass die Dunkelheit mich
liebt und mich mit ihren dunklen Fängen
umarmt, ist die Welt zwar schwärzer, aber
ich werde vor Enttäuschungen beschützt.
Warum ist dunkel denn schlecht?
Mein unbeschriebenes Blatt Papier wird
kuntergrau dunkelbunt!

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Vergänglichkeit



Menschen verändern sich nunmal.
Das ist der Lauf der Dinge. 
Man macht Erfahrungen. 
Mit den Erfahrungen verändert man sich. 
Du kannst mich nicht einfrieren.
Irgendwann passen zwei Menschen 
dann auch nun mal nicht mehr zusammen. 
Vielleicht ist es ja das, was passiert, 
wenn man sich auseinandergelebt hat.


Montag, 20. Oktober 2014

Verkorkst



Ich habe ihm nicht gut getan.
Ich habe diesen verkorksten Jungen
nur noch mehr verkorkst,
obwohl ich mir immer einbildete,
ihm helfen zu können,
ihn retten zu können.

Wie konnte ich mir anmaßen,
das zu tun,
wie konnte ich denken,
ich wäre besonders genug,
um das zu können?

Er hat den Fehler nicht bei mir gesucht,
wenn ich schlecht drauf war
und ihn ohne Grund angegangen bin.
Er dachte, das wäre schon richtig so,
er dachte, der Fehler läge bei ihm
und er hätte das verdient.

Ich habe versagt.
Es tut mir leid.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Utopie



Wozu sind Utopien gut?
Wozu malen wir uns Dinge aus,
die wir sowieso nie erreichen?
Das macht doch nur unzufrieden,
unglücklich, sorgt für Enttäuschung.

Damit wir nicht aufhören, an etwas
zu glauben.
Damit wir die Kraft haben, weiter zu
machen und etwas zu verändern.

Meine Utopie ist nicht geschmückt mit
umweltrettenden Maßnahmen, und auch
nicht mit Essen für alle, muss ich gestehen.
Ich stelle mir einfach vor, wie es wäre, wenn
die Menschen freundlich und rücksichtsvoller,
aufrichtiger miteinander umgehen würden.
Wenn man hilfsbereiter wäre, nicht so sehr auf
sich selbst bezogen.
Wenn man Eifersucht, Neid und Hass über-
winden könnte.
Wenn sich jemand neben einen setzt, wenn man
einsam ist, wenn man sich gegenseitig hilft und
zumindest versucht zu verstehen.
Wenn man Liebe ehrlich meinen würde.

Dann frage ich mich, warum ich für etwas
kämpfen soll, dass sowieso nie eintritt.
Warum ich in eine hoffnungslose Schlacht
ziehen soll.
Wobei das ganze Leben eine hoffnungslose
Schlacht ist und ich sowieso nichts zu
verlieren habe.
Aber es wird sich sowieso nie etwas außer
dem Trend ändern.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Unentschlossen



Und schon wieder dieses kopfzerfickende Gefühl. 
Dieses "Ich will nicht, dass du weißt, 
dass ich nicht weiß, was ich will."

Ich wollte mich von ihm befreien, aber ohne ihn
fühle ich mich irgendwie total verloren.
Auch wenn ich weiß, dass ihn die Trennung
schon ziemlich mitgenommen hat, scheint er
mit der Versrbeitung viel besser klar zu kommen
als ich.
Im Endeffekt fühlt es sich jetzt so an, als hätte
er mich abserviert, nicht ich ihn.

Außerdem kam mir noch ein Gedanke
"Vielleicht lenken wir uns nach einer
gescheiterten Beziehung nur deswegen ab,
damit wir nicht in Versuchung geraten, es wieder
mit der gleichen Person zu probieren.
Aber was passiert, wenn niemand zum Abkenken
da ist?"

Samstag, 11. Oktober 2014

Enttäuschung



Warum erzähle ich Leuten immer wieder von
meinen innersten Gedanken und Gefühlen,
lasse sie viel zu sehr an mich heran, nur damit
sie sich dann abwenden und mich verletzen?

Ich meine, ich kann es ihnen nicht verübeln,
ihre Reaktion ist verständlich, aber warum
hoffe ich immer wieder aufs Neue, dass es
diesmal anders ist und ich verstanden und
gemocht werde?

Ich glaube nicht wirklich, dass ich naiv bin.
Nein, das bin ich wirklich nicht mehr. Es
hört sich so unschuldig an. Wohl eher
hoffnungsvoll, blind, stolpernd, dumm.

Außerdem habe ich selbst genug Leute
verletzt, mich von genug Leuten
abgewandt. Es ist nur meine gerechte
Strafe.

Ich wünschte nur, es würde irgendwann
aufhören.
Bald irgendwann.

Samstag, 27. September 2014

Lilablau/Breakdance III



Bright
Shine
Into my face
And all Disco colors turn into my face
                                         - Casper - Lilablau -


War wunderschön mit euch
Mit der zauberhaften A. , dem wundervollen P. ,
dem herzensguten J. und dem ruhigen H.

Durch die Stroboskopblitze tanzen
An den Lichtern vorbei fliegen
Daliegen und den von Baumkronen
durchbrochenen Sternenhimmel beobachten

Mit euch war ich wirklich glücklich.

- And I swear in that moment we were infinite -
                               - vielleicht lieber morgen -


Ich vermisse P.
Immer mehr.
Einfach weil alles den Bach runtergeht.
Und ich mich einsam fühle.
Wahrscheinlich ist das nach einer
Trennung normal.
Aber warum kommt er damit so viel
besser klar als ich?
Wahrscheinlich weil ich niemand
außer ihm hatte.
Ich frage mich, ob ich jemals wieder
so eine Verbindung zu jemandem
aufbauen kann.
Und ob ich einen Fehler gemacht habe.
Aber wenn ich meine Entscheidung
rückgängig mache, fängt sowieso nur
wieder alles von vorne an.
Und endet wieder hier.
Wie es halt schon einmal passiert ist...

Freitag, 19. September 2014

Lilablau/Breakdance II



Von lilablau zu monochrom
Im Stroboskop
Ungewohnt, bist unter Strom, umgepolt
Sekundenschnelle Bilder flackern,
dass sich jede Grenze verschiebt
Unendliches Tief
Zu zweit allein in bittersüßen Epilepsien
Weg von dem Best, nur los von
dem Treiben reißen
Schweißgebadet entlang endloser Gänge
Menschengedränge
Hektische Enge
Mit dem Händel an den Wänden vorbei
Und plötzlich alles lilablau

- Casper - Lilablau

Vorbei



Jetzt ist es vorbei.
Vorbei.
Das Wort hallt in meinen Ohren,
wie in einem leeren Saal.
Und ich fühle mich auch leer.
Ich habe ihn zu einem der unglücklichsten
und einsamsten Menschen gemacht.
Ich ertrage es wirklich nicht, ihn jetzt
jeden Tag so leidem zu sehen.
Ich musste mich aber befreien.
Er hat mich immer mehr geliebt als
ich ihn.
Deswegen lag ein fesselnder Druck
auf mir.
Ich konnte nicht zu ihm stehen.
Ich war einfach nicht glücklich.
Ob ich das Richtige getan habe,
weiß ich nicht, aber trotz der
Traurigkeit und des Mitleids fühle ich
mich erleichtert.

PS.:       P. , solltest du das hier lesen,
             dann möchte ich, dass du weißt,
             dass ich nie wollte, dass es so
             endet.
             Dass ich dich eigentlich immer
             nur glücklich machen wollte.
             Es besser machen wollte als all
             die anderen Mädchen.
             Aber das habe ich nicht geschafft.
             Entschuldigung.
             Nicht dafür, dass ich es beendet
             habe.
             Aber dafür, dass ich dich
             unglücklich gemacht habe.
             Wenn sich alles beruhigt hat,
              hoffe ich, dass wir eines Tages
              trotzdem Freunde sein können,
              weil du ein unglaublich wichtiger
              Mensch für mich bist.

Sonntag, 14. September 2014

Lilablau/Breakdance I



Und plötzlich alles lilablau
Tiefenrausch
Dem Fiebertraum wieder gegenüber schaun
Stroboskope blitzen
Zeichnen alles kilometerweit nach
Dichter Nebel greifbar
Keine Furcht alleine durch die
Lichterkegelstreitmacht
Sich scheinbar gemeinsam im Finden verlorn
Erblinde sofort
Treib im Gesichtermeer, ertrink an dem Ort
Und plötzlich alles lilablau

Casper - Lilablau

Mittwoch, 10. September 2014

Ich werde sowieso nie die Perfekte sein


Ich frage mich mein ganzes Leben über,
wer ich eigentlich bin.
Ich weiß, was ich sein will, aber egal,
wie hart ich kämpfe, ich erreiche es nicht.

Ich muss nur eine Straße entlang gehen,
und schon sehe ich an hunderttausend
Mädchen, was ich alles nicht bin.

Aber sein sollte.
Sein will.

Ob das der Grund ist, warum meine
Freundschaften nie lange halten?
Meine Eifersucht und der Selbsthass?

All diese Mädcheb schüchtern mich ein
und machen mich traurig und aggressiv
zugleich, sie führen mir mein eigenes
Versagen vor Augen.

Also sperre ich mich weg, liege
auf dem Boden, würge und spucke Blut,
kralle mich im Schmutz fest.

Versinke in Depression.

Aber nicht einmal das kann ich, sogar
bei diesem "Lifestyle" versage ich,
obwohl es das ist, was schon immer in mir
geschlafen, in mir gelauert hat.

Ich schaffe es einfach nicht,
gut genug für diese Welt zu sein,
in dieser Welt zu bestehen.

Ich blamiere mich nur immer wieder,
wenn ich aus den Schatten der
Dämonen heraus trete.
Also werde ich immer vorsichtiger,
immer zurückhaltender, immer
verschlossener.

In der Dunkelheit sieht man mein Versagen 
nicht, sie ist mein Zuhause.

Sonntag, 31. August 2014

280814




Seit du weg bist ist alles scheiße
Ich weiß nicht wo oben und unten ist
Wie wenn man mich aus höchster Höhe
fallen gelassen hätte,
aus meinem sicheren Nest gestoßen
Und der Aufprall raubt mir den Atem
Es wird jeden Tag schlimmer
Da ist ein Loch wo du warst
Es klafft in meinem Herz
Und zerstört mich von innen
Erst jetzt weiß ich eigentlich was ich an dir habe
Wie es mir ohne dich ginge
Was mit mir passiert wäre
wenn du mich nicht gerettet hättest
Ich weiß nicht ob ich dieses Gefühl
bis zu deiner Rückkehr aushalte

Samstag, 23. August 2014

Keine Liebe




Menschen im gleichen Raum Gehen aneinander vorbei Spüren sich nicht 
Berühren sich nicht
Keine Berührungspunkte 
Kein Wort für den anderen 
Eisige Kälte 
Tiefste Tiefen
Die Abgründe der Menschheit 
Sehen und gesehen werden 
Kalte Blicke 
Mehr hast du nicht mehr für mich übrig 

Donnerstag, 21. August 2014

Klingenliebe



Ich fühle mich so leer
Unendliche Weiten in mir
Und doch so eng, dass ich nicht atmen kann
Ich wäre gerne ganz wo anders
Jemand anders
Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut
Ich halte es nicht aus in ihr
Ich will raus aus meiner Haut
Will zur Klinge greifen
Aber das letzte bisschen Leben kann ich
nicht zerstören
Also muss hier doch noch irgendwo ein
Wille sein
Aber es kommt mir so lächerlich vor
Ich vermisse die Klinge
Ich muss nur eine Klinge sehen oder ein
Messer oder einen Rasierer
Und schon könnte ich alles zerstören, weil
ich es nicht aushalte

Was ist schhiefgelaufen, dass ich solche
kranken Gedanken habe?

Entschuldigung, ich schreibe wirr, aber
dieser Druck und diese Leere lassen mich
nicht gut schreiben
Sie müssen nur raus

Dienstag, 12. August 2014

What's wrong with me?



Warum fällt es den anderen so leicht, zu lachen?
Warum kann ich über ihre leeren Witze nicht
lachen?
Und warum mache ich mich selbst immer so
unglücklich?
Was stimmt nicht mit mir? 
Fragen über Fragen, die vielleicht höchstens
ein Psychologe beantworten könnte.
Wenn ich nichts tue, außer meinen Gedanken
zuzuhören, spüre ich dieses nagende Gefühl
in mir, diese Unruhe, Dunkelheit und
Einsamkeit.

Ich weiß nicht, wie ich das Gefühl abstellen
kann und wie ich diese dunklen Gedanken
wieder los bekomme.
Sie flüstern wie eine leise Stimme,
unerbittlich, und zwingen mich, über diese
Düsternis und Depression nachzudenken.
Ich kann sie nicht abwaschen.
Ich kann sie anschreien, aber das beeindruckt
sie nicht.
Nach dem Schreien und Toben bleibe ich
klein und leer zurück und biete eine noch
größere Angriffsfläche.
Ich kann sie auch nicht verdrängen, ich
kann mich nicht ablenken.
Sie müssen entfernt werden, weggeschnitten,
rausgeschnitten, aber das Skalpell glitt mir
aus der Hand.

Mittwoch, 6. August 2014

Hure

" Bitte, jemand zeigt mir den Weg,
   Hab mein Kompass verloren,
   Mich im Kreis gedreht. "
       - Casper, Herz aus Holz -

Die einzige Person, der ich noch vertrauen konnte.
ICH BIN EINE VERDAMMTE HURE
Es tut mir leid.
Ich weiß nicht, ich komme nicht damit klar.
Dabei war es ja mein eigener Fehler.
Einer von unendlich vielen.
Bitte nimm jemanden zur Freundin,
der dich nicht verletzt.
Ich bin leichter zu ersetzen als du denkst.
Denn so wie ich mich dir gegenüber
verhalte, das hast du nicht verdient.

Ich hab die Fotos von uns angeschaut
und musste heulen.
Noch gestern waren wir so glücklich
und ich dachte, alles würde letztendlich
doch noch gut werden.
Ich habe mir geschworen, es nicht zu
versauen. Diesmal nicht.
Ich wollte dafür kämpfen und habe mir
gesagt, ich tue alles, damit das
funktioniert.
Und schon heute habe ich es zerstört.
WARUM?
Weil ich eine scheiß Hure bin.
Warum habe ich das ausgerechnet dir
angetan?

Da ist eine quälende Leere in mir seitdem.
Nichts was ich mir einrede, nichts was du
sagst, kann sie vertreiben.

Es ist wohl zu spät.

Samstag, 2. August 2014

Zeig deine Narben her, 
Nichts war verkehrt 
- Prinz Pi - 

Du hast dich geschämt und verachtet für das, was
du dir angetan hast, und konntest dennoch
nicht damit aufhören.
Aber ich habe dich trotzdem geliebt.
Ich habe jede deiner Narben geliebt.
Sie waren nie ein Problem.
Sie waren ein Teil von dir.
Ein besonderer Teil, den ich besonders
geliebt habe.
Aber die anderen verstehen das nicht.
Verstehen uns nicht.
Ich wollte nie, dass du deine Narben
verleugnest, aber nun scheint uns nichts
anderes mehr übrig zu bleiben.

Nachts ist jeder See ein dunkles Meer. 
- Prinz Pi - 

Nachts, wenn du nicht schlafen kannst,
sind die Monster nicht unter deinem Bett,
sondern in deiner Seele.
Deine Dämonen machen dich klein,
beherrschen dich, drängen dich zu
dunklen Taten.
Der Sonnenschein vom Tag ist verschwunden.
Ich würde mich gerne neben dich legen
und dir sagen, dass alles gut wird.
Aber es wird nicht gut.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Hinunterziehend



Bilder in meinem Zimmer an die Wand gehängt.
Mich abgelenkt. Versucht, mich abzulenken.
Das, was mir helfen würde, darf ich nicht tun.
Also weine ich einfach nur. Warum?
Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht so genau...

" Damit verachtest und verspottest du all diejenigen Menschen, 
   denen es wirklich schlecht geht ", hat meine Mutter gesagt.

Tut mir ja leid... Aber ich kann das nicht abstellen!

" Du willst unglücklich sein!", behauptet sie.

Ja klar... natürlich will ich das! Wer will das nicht?!
Aber es fällt einfach so unglaublich schwer, glücklich
zu sein. Und wenn ich es bin, wenn ich lache, dann
fühlt sich das nach kurzer Zeit so verlogen und unecht an,
dann gehe ich mir selbst auf die Nerven.
Es ist so leicht, dazuliegen und die düsteren Gedanken
gewinnen zu lassen.
Wenn ich über mich und mein Leben nachdenke...
Der Selbsthass mich auffrisst...

Paradoxer Weise hat es mich glücklich gemacht, den Schmerz
aus mir heraus zu schneiden. Danach war ich stolz auf mich.
Und für dieses Gefühl schäme ich mich.

Ich kam mit dieser Art zu leben gut zurecht, aber sie wurde
mir genommen.
Keine Privatsphäre. Nicht auszuhalten...

" Noch ein Mal, und ich schleppe dich zum Psychologen! 
  Weißt du was mit Leuten wie dir passiert?!
   Die kommen auf die Geschlossene..."

Warum kann sie nicht wie andere Mütter sein,
die das einfach nicht bemerken?

" Du willst sowieso nur Aufmerksamkeit bekommen damit! "

Ist klar, Mutti. Deshalb wünschte ich ja auch, du
hättest die Schnitte nicht gesehen...

Die falsche Seite


" Das Feuer hat die Kinder verbrannt
   Niemand konnte sie retten,
   Falsche Seite hinter der Wand
   So jung, so zerbrechlich,
   So gnadenlos, so brachial,
                  So stark "

    - Casper, Herz aus Holz -

Vielleicht sollte ich zuerst mal erklären, wie es zu diesem
Blognamen kam...
Der Satz ist ein Zitat aus einem Casper-Song, Herz aus Holz,
mit dem ich wahnsinnig viel verbinde und der mich immer
wieder aufs Neue berührt
Irgendwie fand ich den Satz passend, weil ich wohl irgendwie
... hm ... vom richtigen Weg abgekommen bin?

Ich finde das Zitat interessant, weil es zum einen das Wesen
dieser Kinder, die in dem Song erwähnt werden, so gut beschreibt,
aber vor allem, weil man sich fragt:

Was ist die falsche Seite?
Wie wird falsch definiert?
Woher kann man sagen, was falsch oder richtig ist?

Und das sind drei Fragen, die mich ziemlich beschäftigen.

Ich habe schon seit einher Zeit Blogs auf Blogger gelesen, die
mich ziemlich berührt haben, und wollte das jetzt selbst auch
mal ausprobieren.

Sorry, wenn die Einträge schlecht und uninteressant und
depressiv sind.